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Ggt, der Erreger der Schwarzbeinigkeit, wird durch feuchte, milde Witterung gefördert. Nur in einem sehr milden Herbst oder bei Frühsaaten kommt es bereits nach dem Auflaufen vermehrt zu ersten Infektionen. Folgt in solchen Fällen ein Winter ohne längeren Bodenfrost, dann wird die Ggt-Population nicht dezimiert und kann sich rasch im Frühjahr ausbreiten.
Im Frühjahr treten Infektionen ab 10°C Bodentemperatur verstärkt auf und es erfolgt eine Verbreitung im Bestand. Ertragseinbußen durch Schwarzbeinigkeit sind bei Trockenheit im Vorsommer maximal. Bei Spätinfektionen oder später Verbreitung des Pilzes im Bestand werden vor allem das TKG sowie der Proteingehalt verringert.

Die Witterung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Schwarzbeinigkeit, lässt sich aber von allen Risikofaktoren am schwierigsten fassen und vorhersagen. Sie ist und bleibt die große Unbekannte bei der Einschätzung des gesamten Befallsrisikos.
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