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Getreide (außer Hafer) birgt das höchste Vorfruchtrisiko für Schwarzbeinigkeit. Roggen wird zwar von Ggt befallen und vermehrt den Pilz sehr stark, zeigt aber selbst nur selten einen Ertragsrückgang.
In Weizen nach Raps tritt bei hohem klimatischen Risiko oft ein stärkerer Befall auf, als in dieser Untersuchung festgestellt worden ist, da der Pilz unter Raps (keine Wirtspflanze) aufgrund der langen Bodenbedeckung mit hoher Bodenfeuchte gut überdauern kann. Eine in manchen Fällen vorkommende Verungrasung kann zusätzlich noch die Überdauerung von Ggt begünstigen.
Auch die Vorvorfrucht hat einen gewissen Einfluss auf den zu erwartenden Befall mit Schwarzbeinigkeit. Bisher lässt sich aufgrund von Erfahrungen aber nur sagen, dass das Befallsrisiko mit dem Anteil des Getreides (außer Hafer) in der Fruchtfolge ansteigt.

Quelle: Universität Göttingen 1999, 413 Standorte bundesweit
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